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Final Fantasy X
| FF10 erschien als der erste FF-Teil auf der PS2. Ebenso ist es der erste
Teil der Serie, der komplett in 3D dargestelt wird, und bei dem es keine
vorgerenderten Hintergründe oder Bitmaps gibt. Zwischen der Weltkarte
und den verschiedenen Orten gibt es keine Naht mehr; die Übergänge
sind nicht bemerkbar. Dabei bewegt sich die Kamera dynamisch um den Spieler
herum. Die Welt selber ist zum ersten Mal eher asiatisch, sie wurde nach
den Okinawa-Inseln kreiert, die als das Japanische Hawaii gelten. Aber
auch diese paradiesische Welt hat ihre Nachteile: es brechen plötzliche
Naturkatastrophen über sie ein; dieses Phänomen nennt sich "Sin". |
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Die Hauptcharaktere in Final Fantasy 10 sind der 17-jährige Tidus
und die gleichaltrige Yuna, ansonsten sind da noch Wakka, der neben Tidus
ein weiterer sehr muskulöser Blitzballspieler ist; Yunas Leibwächter,
der Tiermensch Kimahri,; die dunkelhaarige Magierin Lulu, die ihre Gegner
durch Moogle-Vodoo-Puppen bekämpft; sowie die Diebin Rikku. Sie alle
machen sich gemeinsam auf die Reise, um Sin zu stoppen.
Die Charaktere, diesmal von Tetsuya Nomura designt, sehen in Final Fantasy
10 wieder realistischer aus, aber auch zum ersten Mal etwas asiatischer.
Die Gespräche werden aus verschiedenen Kameraperspektiven gezeigt,
es kommt -bei Hauptcharakteren und wichtigsten NPCs- Sprachausgabe dazu
und die Charaktere zeigen mehr Mimik während der Gespräche.
Die Samplequalität für den Soundtrack ist besser, was auch durch
die besseren Klangmöglichkeiten der PS2 hervorgehoben wird.
FF10 unterstützt die optional verfügbare Festplatte für
die PS2, was sich durch deutlich kürzere Ladezeiten vor den Kämpfen
usw. bemerkbar macht. Das gilt aber leider nur für die japanische
Version, und eigentlich sind die Ladezeiten auch schon so extrem kurz
als noch in den älteren FinalFantasys.
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Die Kämpfe in FF10 haben dank Toshirou Tsuchida, dem Produzenten
von Front-Mission, einen strategischeren Touch bekommen, Echtzeitelemente
wurden weggelassen. Die Bosskämpfe finden sogar im selben Bildschirm
statt; die Bestias (=Magische Wesen die Yuna beschwört) bleiben
außerdem nach der Beschwörung auf dem Bildschirm und greifen
wie alle anderen Charaktere auch die Gegner an, statt gleich wieder
zu verschwinden. Aber spätestens nachdem ihre HP-Anzahl die 0 Marke
überschritten haben müssen auch sie den Weg räumen, wodurch
sofrt wieder die normalen Spieler zum Zuge kommen.
An Zaubern haben ein paar Klassiker einen neuen Auftritt, nämlich
Zauber die einen Chara komplett vor einem bestimmten Element schützen.
Diese sind "EX-Feuer", "EX-Wasser", "Ex-Blitz"
und "EX-Eis". Natürlich gibt es wieder Limits, diesmal
heissen sie allerdings Ekstasen.
Ähnlich wie in FF7 füllt sich eine Anzeige je nach erlittenem
Schaden auf und eine Spezialattacke kann ausgeführt werden, in
Tidus' Fall (natürlich) eine Schwertattacke, die ähnlich wie
bei Squall durch gut getimetes Buttondrücken gesteuert wird. Kimari
verwendet Dragonik (also Feindtechniken die er vorher von einem Gegner
erlernt hat ) und bei Lulu ist geschicktes Drehen am Analogstick gefragt,
damit magische Attackenauf den Gegner niederprasseln. Da nämlich
für jede volle Umdrehung des Anologsticks Lulu einen Zauber loslässt
(Beispiel: 6-maliges Drehen des Analogsticks wärend der Ekstasefase
= Lulu führt den gewälten Zauber 6 mal durch). Rikku kann
hingegen Items auf gut Glück zusammenbasteln was in manchen Fällen
zu verherenden Attacken gegenüber den Gegner auswirken kann.
Natürlich gibt es wieder Minigames, und zwar Blitzball (eine Art
Unterwasser-Ballspiel). Auserdem kann man auch Schritt für Schritt
die Sprache Al Bhed durch kontinuiliches Suchen von Artefakten lernen.
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Das Sphereboard-System
In FF10 wird wie in jedem neuen FF-Teil ein
neues Skillsystem eingeführt. Dieses mal handelt es sich um das sogenannte
Sphärobrett(Anm.: Ich hasse deutsche Übersetzungen).
Ein Brettspielartiges System. Es gibt keine Level und EXP mehr, nur noch
AP, die zu einer Steigerung des Sphäroiden-Levels führen. Diese
Sphäroidenlevels werden in Verschiebungsaktionen auf dem Sphärobrett
investiert, auf dem jeder Character durch ein Symbol vertreten ist. Pro
Sphäroidenlevel kann sich die Figur des Charakters um ein Feld bewegen,
eben ganz wie auf einem Brettspiel. Je nachdem wo der Betreffende dann
landet, können spezielle Items, sogenannte Sphäroiden , ins
Brett eingesetzt werden. Durch diese Sphäroiden können sich
Charas weiterentwickeln. Es gibt Kraft-Sphäroiden, Ability-Sphäroiden,
Magie Sphäroiden uvm., die dann die entsprechenden Fähigeiten
verbessern.
Durch dieses Sphärobrett-System kann (ähnlich wie in FF 5,7
und 8) jeder Character individuell trainiert werden.
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